WALDBAU


Hinweise zum Douglasienanbau

Foto: Badische Zeitung
Foto: Badische Zeitung

"Die Douglasie gilt aufgrund ihrer Holzeigenschaften und im Hinblick auf den Klimawandel als Wirtschaftsbaumart der Zukunft, insbesondere als Alternative zur Fichte."


waldwissen.net präsentiert Erfahrungen des Douglasienanbaus am Beispiel des Schwarzwal- des und betrachtet dabei u.a. Produktivität und Schadensresistenz.

 

Hier geht es zum Artikel:  Douglasienanbau im Schwarzwald


Nadelholz-Naturverjüngung

Im Zuge des Waldumbaus hat die Pflanzung standortheimischer Laubholzarten derzeit oberste Priorität. Wer seinen Forstbetrieb jedoch breit aufstellen und auch mittelfristig Einnahmen generieren möchte, sollte zudem auf Nadelholz setzen. Dazu eignen sich besonders Douglasie (Pseudotsuga menziesii), Küsten-Tanne (Abies grandis) und die ohnehin bereits dominierende Waldkiefer (Pinus sylvestris).

 

Um bei der Verjüngung der Nadelholzarten Geld zu sparen, kann mittels einer Bodenverwundung auf Naturverjüngung gesetzt werden. Die Kosten für die Bearbeitung mit einem flachen Pflug liegen bei ca. 250 EUR/ha (Netto). Im Voraus sollte der Altbestand im Zuge einer Durchforstung aufgelichtet werden. Dies gilt insbesondere für die Lichtbaumart Kiefer.